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Ernährung: Vitamine - Vitamine -Vitamine: Benötigen wir Pillen?

Der Herbst hält langsam Einzug und das Thema Vitamine ist immer wieder um diese Jahreszeit auf dem Tisch.

In der Global Consumer Survey von Statista von vor einem Jahr geben ca. 75% der befragten an, Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen. Vorwiegend handelt es sich um Vitamine, aber auch um Mineralien und Proteinen. Wir können inzwischen auch in Deutschland einen Trend für die Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel erkennen.

Ist eine Versorgung über Pillen nötig?

Grundsätzlich kann man sagen, dass mit einer ausgewogenen Ernährung, wie wir sie hier in Deutschland haben, meist keine Mangelernährung entsteht. Wer ausgewogene Nahrung zu sich nimmt und Vielfalt ins Essen bringt, sollte seinen Körper mit den unterschiedlichen Nährstoffen ausreichend versorgen. Teilweise macht es jedoch Sinn einzelne Supplemente zu empfehlen.

Welche Vitamine werden z.B. empfohlen?

Dazu zählt vor allem Folsäure. Diese sollte man optimalerweise schon einnehmen, wenn man einen Kinderwunsch hat. Folsäure ist bei Wachstums-, Entwicklung- und Stoffwechselprozesse beteiligt und für die Hämoglobinbildung verantwortlich. Meist sind die Werte hier in Deutschland zu niedrig.

Vitamin D - gerade in der Winterzeit, da wir hier nicht ausreichend Sonnenstrahlung abbekommen. Vitamin D ist für die Knochengesundheit unverzichtbar und übernimmt in viele anderen Körperpartien essentielle Funktionen.

Ein drittes Vitamin, was vielleicht nicht für jeden empfohlen werden muss, ist Vitamin B12. Gerade Vegetarier und Veganer sollten darauf achten mit Vitamin B12 zu supplementieren. Vtitamin B12 ist bei der Zellteilung und der Blutbildung wie auch für ein optimale Funktion des Nervensystem von Bedeutung.

Bei manchen Vitaminen kann es zu einer Überdosierung kommen (z.B. Vitamin A, K, D und E) - also nicht zu viel zu sich nehmen, damit keine ersthaften gesundheitliche Folgen entstehen.

Somit sollte man für sich selbst gut schauen und entscheiden, welche Ergänzung wirklich nötig und sinnvoll ist. Ansonsten gilt es wie immer, es sich schmecken lassen und variantenreich essen.

Du möchtest mehr über Ernährung erfahren und welche persönlich für dich die beste ist, dann melde dich gerne über das Kontaktformular zu einer Ernährungsberatung an.

Ernährung: der Nutri-Score

Den Nutri-Score gibt es schon länger - 2016 wurde er in Frankreich eingeführt und einige europäische Länder haben sich bereits angeschlossen. In Deutschland wurde der Nutri-Score dann im Jahr 2020 eingeführt - ist aber aktuell noch auf freiwilliger Basis.

Was ist eigentlich der Nutri-Score?

Der Nutri-Score ist eine Lebensmittelkennzeichnung, die den Konsumenten eine Orientierung geben soll, wie gesund das Lebensmittel ist, denn es bewertet dessen Nährwert.

Er besteht aus einer Farb- und Buchstabenkombination. Von Grün A bis Rot E - also aus 5 Stufen.

Die wissenschaftliche Grundlage beruht auf der Basis von Ernährungswissenschaftler aus unterschiedlichen Ländern.

Wie kommt die Wertung im Nutri-Score zustande?

Grob gesagt wird jedes Produkt anhand von verschiedenen Inhaltsstoffen bewertet. Dabei fällt der Gehalt von Eiweiß, Ballaststoffen, Gemüse, Früchten, Nüssen und gesunden Ölen positiv aus während viel Zucker, Salz und gesättigte Fettsäuren eine hohe Energiedichte aufweisen und somit negativ bewertet werden. Es gibt natürlich auch Lebensmittel, die eine Sonderfälle sind, wie Getränke und z.B. Käse. Hier gelten spezielle Regeln und angepasste Punktwerte.

Was ist Positiv an dieser Einteilung?

Es ist für uns Verbraucher eine Kennzeichnung, die leicht verständlich ist. Ist ein Lebensmittel mit einem grünen A ausgezeichnet ist es für uns ein gesundes - ist es hingegen mit einem roten E gekennzeichnet wissen wir schnell, dass dies nicht optimal für unsere Ernährung ist.

Ebenso hat der Nutri-Score manchen Herstellern dazu angeregt gesündere Produkte auf den Markt zu bringen.

Was steht in der Kritik des Nutri-Scores?

Es wird von unterschiedlichen Seiten kritisiert, dass verschiedene Nahrungsmittelzusätze wie z.B. Farb- und Konservierungsstoffe keine Berücksichtigung finden. Ebenso geht aus dem Nutri-Score nicht hervor, ob es sich bei dem Produkt um ein regionales handelt oder wie das Produkt angebaut wurde.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die recht großzügige Bewertung des Zuckergehaltes in den Produkten, die zu falschen Eindruck führen kann. Das heißt, dass Produkte z.B. mit einem B ausgezeichnet werden und trotzdem viel Zucker erhalten.

Achte gerne das nächste Mal bei deinem Einkauf, ob du Produkte mit einem Nutri-Score in deinem Laden finden kannst.

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Ernährungs Tipps: der Apfel

Obwohl wir heutzutage überall in Deutschland und der Welt Apfelbäume finden kommt der Apfel ursprünglich aus Asien. Es gibt viele Weisheiten über Äpfel - der bekannteste ist wohl “an apple a day keeps the doctor away”.

Aber was ist dran an dieser Aussage?

Der Apfel steckt wirklich voll mit guten Nahrungsstoffen und ist zusätzlich auch noch kalorienarm und eignet sich somit auch gut als Nascherei zwischendurch. Es gibt so viele Sorten, dass für jeden etwas dabei ist.

Welche wertvollen Inhaltsstoffe bietet der Apfel?

B-Vitamine, Vitamin C und E, Kalium, Polyphenole und Pektine. Diese Substanzen haben unter anderem positive Auswirkungen auf das Nervensystem, Immunsystem, die Darmgesundheit und den Blutdruck. Die Ballaststoffe binden im Darm auch Giftstoffe was wiederum förderlich ist.

Ob ein Apfel am Tag wirklich davor schützt zum Arzt zu gehen ist wissenschaftlich noch zu bewiesen. Klar ist aber, dass die vielen wertvollen Inhaltsstoffen dazu beitragen gesünder zu bleiben.

Heute schon einen Apfel gesnackt?

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Ernährungs-Tipp: Wie beeinflusst Ernährung deinen Schlaf?

Du weißt, dass man nach einer erholsamen Nacht morgens fit und leistungsfähig ist. Auch umgekehrt hast du sicherlich schon die Erfahrung gemacht, dass du nach einer Nacht mit schlechtem oder wenigem Schlaf das Gegenteil empfindest. Nach mehreren kurzen Nächten nimmt deine Konzentrationsfähigkeit ab und du bist schneller gereizt.

Was hat deine Schlafqualität mit der Ernährung zu tun?

Es gibt unterschiedliche Nahrungsmittel, die positiv aber auch negativ auf deine Schlafqualität Einfluss nehmen. Auch der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme spielt hierbei eine Rolle. Daraus hat sich eine eigene Wissenschaft entwickelt, die Chrono-Ernährung genannt wird. Sie beschäftigt sich mit dem Bereich Ernährung und unserem Zirkadianrhythmus. Hierbei handelt es sich um einen biologischen Rhythmus mit einer Dauer von ca. 24 Stunden, wie z.B. unser Schlaf-Wach-Rhythmus.

Womit beschäftigt sich die Chrono-Ernährung?

Bei der Chrono-Ernährung gibt es 2 Schwerpunkte:

1. Nahrung reguliert unsere innere Uhr. Beispielsweise verlängert Koffein die Periode der zirkadianen Uhr und beeinflusst den Bewegungsrhythmus. Fettreiche Nahrung verändert den Rhythmus des Aufbaus und Einlagerung von Fett im Gewebe.

2. Der Zeitpunkt der Mahlzeiten beeinflusst die Leistung des Biorhythmus. Der Verzicht auf das Frühstück und der Mitternachtssnack erhöhen das Risiko von Fettleibigkeit. Hingegen verhindert zeitlich beschränkte Nahrungsaufnahme Stoffwechselstörungen, die durch fettreiches Essen verursacht werden.

Was können wir daraus ziehen?

Regelmäßige Essenszeiten synchronisieren und verstärken deinen Biorhythmus, während unregelmäßige Essenszeiten zu einer Desynchronisierung führen, was wiederum zu Stoffwechselstörungen einhergehen kann. Neben dem richtigen Essenszeitpunkt spielt auch die Qualität und Quantität deiner Nahrungsmitteln eine wichtige Rolle.

Brauchst du Hilfe bei einer gesunden Ernährung? Ich unterstütze dich gerne. Hinterlasse mir dazu einfach eine Nachricht über das Kontaktformular und ich setze mich alsbald mit dir in Verbindung.

Oike H, Oishi K, Kobori M. Nutrients, Clock Genes, and Chrononutrition. Curr Nutr Rep. 2014 Apr 27;3(3):204-212. doi: 10.1007/s13668-014-0082-6. PMID: 25101217; PMCID: PMC4118017.

Sejbuk M, Mirończuk-Chodakowska I, Witkowska AM. Sleep Quality: A Narrative Review on Nutrition, Stimulants, and Physical Activity as Important Factors. Nutrients. 2022 May 2;14(9):1912. doi: 10.3390/nu14091912. PMID: 35565879; PMCID: PMC9103473.

Ernährungs-Tipps: Stoffwechsel

Weißt du genau was dein Stoffwechsel macht?

Darunter versteht man alle biochemischen Vorgänge im Körper welche in der Zelle ablaufen. Dabei werden die Nährstoffe, die wir über unsere Nahrung zu uns nehmen, in den Zellen ab-, um- und aufgebaut. Es existieren einzelne Enzyme, die unseren Stoffwechsel antreiben - ebenfalls wird er durch Bewegung und Ernährung beeinflusst.

Wenn du nun deine Wunschfigur erreichen möchtest, dann spielt der Stoffwechsel dabei eine essentielle Rolle. Wie du sicherlich weißt, verstoffwechseln Menschen unterschiedliche die aufgenommenen Nährstoffe. Manche Menschen schauen Essen nur an und nehmen an Gewicht zu, andere schaffen es nicht Gewicht aufzubauen. Natürlich liegt nicht alles am Stoffwechsel, aber es hilft darüber etwas zu wissen. Ein Nahrungsmittel, das bekannt ist um Fett umzuwandeln ist grüner Tee. Schlecht hingegen sind zum Beispiel raffinierter Zucker und Alkohol, was dir wohl bekannt ist.

Nun hast du vielleicht auch schon mal vom Hungerstoffwechsel gehört. Dieser setzt recht schnell ein, wenn du zu wenig isst. Nimmst du 500 kcal weniger pro Tag zu dir als du benötigst, befindest du dich schon im Hungerstoffwechsel. Die Folge ist, dass dein Körper den Grundumsatz herunterfährt, um weniger Energie zu benötigen. Das führt dann zu Kraftlosigkeit und Müdigkeit.

Gerade bei Diäten, wo zu viele kcal eingespart werden, hat man am Ende das Problem. Sobald die Diät beendet ist, man wieder normal Nahrung zu sich nimmt und der Körper sich noch im Hungerstoffwechsel befindet, isst man oft mehr als man benötigt. Die Folge ist eine starke Gewichtszunahme. Das ist der klassische Jo-Jo-Effekt.

Also mein Tipp: Wenn du deine Ernährung umstellen möchtest, mache das langsam. Beuge dem Hungerstoffwechsel vor und achte auf eine ausgewogene Aufnahme an Nahrungsmitteln. Das dauert länger führt aber besser und vor allem langfristiger zum Erfolg. Und selbstverständlich darf der Sport dabei nicht fehlen. Dieser regt zusätzlich deinen Stoffwechsel an.

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