Einträge in Gewichtsmanagement
Runter vom Sofa, weg vom Schreibtisch und rein in die Sportsachen!

Manchmal ist das leichter gesagt als getan. Wer kennt ihn nicht - den inneren Schweinehund. Gefühlt wird er im Alter noch stärker und auch wenn man früher sich nicht vorstellen konnte, dass man irgendwann nicht mehr einfach nur raus zum Sport möchte, sitzt man heute nach der Arbeit oft kaputt zu Hause und kann sich zu keiner Bewegung mehr motivieren.

Was hat dich früher rausgetrieben und Sport zu treiben? Freunde, die Verbundenheit des Teams, das gute Gefühl nach dem Sport, das Getränk oder Essen hinterher? Was auch immer es war, du hast es geliebt und du wirst es heute auch noch lieben.

Manchmal muss man sich auch selbst etwas austricksen.

Wir Menschen lieben unsere Gewohnheiten, d.h. wenn wir regelmäßig Sport treiben und es im Alltag verfestigen, fällt es uns einfacher. Lass dein Sport zur Regelmäßigkeit werden.

Hilfreich zusätzlich ist ein klares Ziel vor Augen zu haben. Setze dir ein klares Ziel. Ob es eine Challenge ist um Abzunehmen oder 10000 Schritte am Tag zu erreiche, die Beweglichkeit zu verbessern, Muskeln aufzubauen, Stress abzubauen oder, oder, oder. Schreibe die gerne das Ziel auf und hänge es an einen Platz, an dem zu es jeden Tag siehst.

Suche dir Gleichgesinnte, welche die gleichen Ziele wie du verfolgen. Gemeinsam fällt es leichter und man hat eine feste Verabredung, die man einhalten möchte. Bist du zu beschäftigt? Dann behandle deine Sporttermine wie eine Business-Termin und trage ihn in den Kalender ein.

Aber all die Theorie hilft nicht, wenn du nicht auch loslegst. Angemessen Vorbereitung und gute Ziele sind das eine, doch wenn sie nicht in die Tat umgesetzt werden ist es nicht hilfreich.

Deswegen: genau jetzt ist dein Zeitpunkt zum Starten.

Du benötigst Unterstützung, dann kontaktiere mich gerne.

Ernährungs-Tipp: Wie beeinflusst Ernährung deinen Schlaf?

Du weißt, dass man nach einer erholsamen Nacht morgens fit und leistungsfähig ist. Auch umgekehrt hast du sicherlich schon die Erfahrung gemacht, dass du nach einer Nacht mit schlechtem oder wenigem Schlaf das Gegenteil empfindest. Nach mehreren kurzen Nächten nimmt deine Konzentrationsfähigkeit ab und du bist schneller gereizt.

Was hat deine Schlafqualität mit der Ernährung zu tun?

Es gibt unterschiedliche Nahrungsmittel, die positiv aber auch negativ auf deine Schlafqualität Einfluss nehmen. Auch der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme spielt hierbei eine Rolle. Daraus hat sich eine eigene Wissenschaft entwickelt, die Chrono-Ernährung genannt wird. Sie beschäftigt sich mit dem Bereich Ernährung und unserem Zirkadianrhythmus. Hierbei handelt es sich um einen biologischen Rhythmus mit einer Dauer von ca. 24 Stunden, wie z.B. unser Schlaf-Wach-Rhythmus.

Womit beschäftigt sich die Chrono-Ernährung?

Bei der Chrono-Ernährung gibt es 2 Schwerpunkte:

1. Nahrung reguliert unsere innere Uhr. Beispielsweise verlängert Koffein die Periode der zirkadianen Uhr und beeinflusst den Bewegungsrhythmus. Fettreiche Nahrung verändert den Rhythmus des Aufbaus und Einlagerung von Fett im Gewebe.

2. Der Zeitpunkt der Mahlzeiten beeinflusst die Leistung des Biorhythmus. Der Verzicht auf das Frühstück und der Mitternachtssnack erhöhen das Risiko von Fettleibigkeit. Hingegen verhindert zeitlich beschränkte Nahrungsaufnahme Stoffwechselstörungen, die durch fettreiches Essen verursacht werden.

Was können wir daraus ziehen?

Regelmäßige Essenszeiten synchronisieren und verstärken deinen Biorhythmus, während unregelmäßige Essenszeiten zu einer Desynchronisierung führen, was wiederum zu Stoffwechselstörungen einhergehen kann. Neben dem richtigen Essenszeitpunkt spielt auch die Qualität und Quantität deiner Nahrungsmitteln eine wichtige Rolle.

Brauchst du Hilfe bei einer gesunden Ernährung? Ich unterstütze dich gerne. Hinterlasse mir dazu einfach eine Nachricht über das Kontaktformular und ich setze mich alsbald mit dir in Verbindung.

Oike H, Oishi K, Kobori M. Nutrients, Clock Genes, and Chrononutrition. Curr Nutr Rep. 2014 Apr 27;3(3):204-212. doi: 10.1007/s13668-014-0082-6. PMID: 25101217; PMCID: PMC4118017.

Sejbuk M, Mirończuk-Chodakowska I, Witkowska AM. Sleep Quality: A Narrative Review on Nutrition, Stimulants, and Physical Activity as Important Factors. Nutrients. 2022 May 2;14(9):1912. doi: 10.3390/nu14091912. PMID: 35565879; PMCID: PMC9103473.

Ernährungs-Tipps: Stoffwechsel

Weißt du genau was dein Stoffwechsel macht?

Darunter versteht man alle biochemischen Vorgänge im Körper welche in der Zelle ablaufen. Dabei werden die Nährstoffe, die wir über unsere Nahrung zu uns nehmen, in den Zellen ab-, um- und aufgebaut. Es existieren einzelne Enzyme, die unseren Stoffwechsel antreiben - ebenfalls wird er durch Bewegung und Ernährung beeinflusst.

Wenn du nun deine Wunschfigur erreichen möchtest, dann spielt der Stoffwechsel dabei eine essentielle Rolle. Wie du sicherlich weißt, verstoffwechseln Menschen unterschiedliche die aufgenommenen Nährstoffe. Manche Menschen schauen Essen nur an und nehmen an Gewicht zu, andere schaffen es nicht Gewicht aufzubauen. Natürlich liegt nicht alles am Stoffwechsel, aber es hilft darüber etwas zu wissen. Ein Nahrungsmittel, das bekannt ist um Fett umzuwandeln ist grüner Tee. Schlecht hingegen sind zum Beispiel raffinierter Zucker und Alkohol, was dir wohl bekannt ist.

Nun hast du vielleicht auch schon mal vom Hungerstoffwechsel gehört. Dieser setzt recht schnell ein, wenn du zu wenig isst. Nimmst du 500 kcal weniger pro Tag zu dir als du benötigst, befindest du dich schon im Hungerstoffwechsel. Die Folge ist, dass dein Körper den Grundumsatz herunterfährt, um weniger Energie zu benötigen. Das führt dann zu Kraftlosigkeit und Müdigkeit.

Gerade bei Diäten, wo zu viele kcal eingespart werden, hat man am Ende das Problem. Sobald die Diät beendet ist, man wieder normal Nahrung zu sich nimmt und der Körper sich noch im Hungerstoffwechsel befindet, isst man oft mehr als man benötigt. Die Folge ist eine starke Gewichtszunahme. Das ist der klassische Jo-Jo-Effekt.

Also mein Tipp: Wenn du deine Ernährung umstellen möchtest, mache das langsam. Beuge dem Hungerstoffwechsel vor und achte auf eine ausgewogene Aufnahme an Nahrungsmitteln. Das dauert länger führt aber besser und vor allem langfristiger zum Erfolg. Und selbstverständlich darf der Sport dabei nicht fehlen. Dieser regt zusätzlich deinen Stoffwechsel an.

Brauchst du Hilfe? Ich unterstütze dich. Hinterlasse mir gerne eine Nachricht über das Kontaktformular.

Von Diabetes betroffen? Was kannst du tun?

Es erkranken immer mehr Menschen weltweit an Diabetes des Typ 2. Weiterhin ist dieses Thema top aktuell und es werden viele Studien dazu durchgeführt.

Was ist Diabetes?

Diabetes ist eine langandauernde Stoffwechselerkrankung, bei welcher der Blutzuckerspiegel aufgrund eines Insulinmangels ansteigt. Der hohe Blutzuckerspiegel schädigt unterschiedliche Organe und die Gefäße. Dementsprechend sollte man etwas dagegen unternehmen. Die gute Nachricht: Ihr könnt selbst etwas ändern.

Was kann man tun, wenn man mit Diabetes Typ 2 diagnostiziert wurde?

Man kann seinen Lebensstil umstellen: sich mehr bewegen und die Ernährung anpassen.

Ernährungsanpassung: Bei der Ernährunganpassung gilt es Blutzuckerspitzen zu vermeiden und sein Gewicht langfristig zu reduzieren. Dabei senkt man die Kohlenhydratzufuhr, und steigt auf langkettige Kohlenhydrate um, wie Vollkornprodukte, Kartoffeln und Hülsenfrüchte. Gesunde Fette und Fisch, wie auch Hülsenfrüchte für die Proteinzufuhr sind zu empfehlen. Die Zuckerzufuhr sollte reduziert werden, aber Äpfel und z.B. Erdbeeren sind eine gute Alternative.

Bewegung: Sport bietet eine große Hilfe. Erstens lässt Bewegung die Kilos purzeln (sofern nicht unnütze Kalorien zugenommen werden) und gleichzeitig steigert es die Sensibilität für das Insulin im Körper. Das Wohlbefinden steigt als positive Nebenwirkung direkt an.

Falls du fragen zur Trainingsgestaltung oder Ernährung hast melde dich und lass dich gerne von mir in Binzen (Lörrach, Weil am Rhein) oder online beraten. Buche gleich einen ersten unverbindlichen Termin.

Gewichtsprobleme in den Wechseljahren - woher kommen sie?

In den Wechseljahren müssen wir uns an verschiedene Änderungen in unserem Körper gewöhnen - Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und viele kämpfen mit einer Gewichtszunahmen. Bisher ging man davon aus, dass vorwiegend die Hormonumstellung dafür verantwortlich ist, doch diese stellen nur ein Teil des gesamten Prozesses dar. In der Menopause wird vermehrt das männliche Hormon Testosteron produziert und dadurch wird auch die Fetteinlagerung, v.a. in der Bauchgegend unterstützt.

Was passiert noch im Körper?

Mit zunehmendem Alter verlieren wir an Muskelmasse… wenn wir sie nicht durch Training erhalten oder weiter aufbauen. Denn mit dem zunehmendem Alter sinkt auch unsere Motivation für Bewegung - selbst im Alltag. Die Pandemie hat noch zusätzlich beigetragen, dass wir weniger aktiv sind. Dadurch wird der Grundumsatz erniedrigt - unser Lust auf Essen und der Appetit bleiben aber gleich. Das heißt wir nehmen zu viel Kalorien zu uns, die wir gar nicht benötigen, was das Körpergewicht steigen lässt. Auch wenn es pro Tag nur ein paar wenige sind, so summiert sich das über die Zeit doch auf.

Was also tun?

Wie oben beschrieben ist klar, dass wir mit Muskelaufbautraining gegensteuern können.

Zusätzlich empfehle ich eine proteinhaltige Ernährung. Bei den meisten Frauen ist der Proteinanteil in der Nahrung zu niedrig. Protein hat zwei Vorteile. Es hält länger satt und wird für den Muskelaufbau und viele andere Funktionen im Körper benötigt.

Kurbelt also mit der Bewegung euren Stoffwechsel an - das hilft bei der Abnahme und führt zu einem angenehmen Körpergefühl.

Kannst du dich nicht alleine motivieren oder weiß nicht wie du die Ernährung umstellen sollst?

Dann melde dich gerne bei mir in Binzen (Lörrach / Weil am Rhein): training-friedel@gmx.de

Ich unterstütze dich dabei und freue mich auf dich!