Einträge in Psyche
Ist Achtsamkeit auch etwas für dich?

Was bedeutet Achtsamkeit?

Achtsamkeit, im englischen Mindfulness, bedeutet, geistesgegenwärtig zu sein. Etwas anderes gesprochen im Hier und Jetzt zu sein. Einerseits im Hinblick auf sich selbst, andererseits auch zu seiner Umwelt ohne jedoch die Gegenwart zu bewerten. Somit kann Achtsamkeit auch als Wahrnehmungs- und Bewusstseinszustand verstanden werden - als eine Persönlichkeitseigenschaft und im weitesten Sinne als Methode zur Vermeidung von Leiden.  

Woher kommt Achtsamkeit?

„Historisch betrachtet ist „Achtsamkeit“ vor allem in der buddhistischen Lehre und Meditationspraxis zu finden. In der westlichen Kultur ist das Üben von „Achtsamkeit“ insbesondere durch den Einsatz im Rahmen verschiedener Psychotherapiemethoden bekannt geworden. Der Begriff Achtsamkeit wird außerdem im Rahmen der Care-Ethik für eine Praxis der Zuwendung verwendet.“ (Achtsamkeit, Wikipedia)

Was ist nun das Ziel der Achtsamkeit?

Wie schon in der Bedeutung von Achtsamkeit oben erwähnt, geht es darum sich selbst wieder mehr zu spüren, zu sich zu kommen und sich abzugrenzen gegen die Umwelt. Es soll uns helfen einen bewussteren und intensiveren Umgang mit uns selbst zu haben. (https://flexikon.doccheck.com/de/Achtsamkeit)

Achtsamkeit kann man lernen

Es werden unterschiedliche Trainings angeboten, die meist über 8-10 Wochen laufen. Dabei lernt man z.B. die sogenannten Bodyscans. Das heißt aber nicht, dass man nicht auch auf anderen Wegen die Achtsamkeit lernen kann. Man kann sich z.B. auf das Essen fokussieren und mit allen Sinnen bewusst wahrnehmen, was man dem Körper zuführt. Oder unter der Dusche sich einfach nur auf das Wasser konzentrieren, anstatt sich schon viele Gedanken zu machen. Beim Spazieren gehen die Luft, die Geräusche, Gebäude oder Natur bewusst wahrnehmen. Auch wenn man immer wieder die gleiche Strecke läuft kann man immer wieder was entdecken.

Gleichzeitig kann man auch Routinen durchbrechen, um seine Perspektive zu verändern.

Achtsamkeit einmal ausprobieren!

Die Rosinenübung ist ein klassisches Beispiel für eine Achtsamkeitsübung, die uns lehrt, mit allen Sinnen zu genießen. Eine Fähigkeit, die im Alltag oft abhandenkommt. Sich der eigenen Sinne bewusst zu werden, bringt uns augenblicklich in den Körper – und damit ins Hier und Jetzt – zum einzigen Zeitpunkt, an dem wir wirklich leben. (https://www.youtube.com/watch?v=vCg8m6jPs1s)

Hast du es ausprobiert?

Teile gerne deine Erfahrung mit uns! Ich freue mich über deine Rückmeldung!

Psychische Gesundheit: Stärke deine Resilienz mit Zukunftsplanung

Zukunftsplanung / Zukunftsorientierung ist eine der 7 Säule der Resilienz. Zukunftsorientierung ist die allgemeine Ausrichtung des eigenen Denkens und Handelns auf zukünftige Ereignisse mit dem Ziel, diese zu antizipieren und auf diese auch entsprechend vorbereitet zu sein. Optimalerweise sind alle anderen sieben Säulen der Resilienz in einem Gleichgewicht, so dass man seine Zukunft zielorientiert planen und positiv in die Zukunft sehen kann.

Ein Teil ist immer planbar, aber es gibt auch Teile, die nicht planbar sind. Schafft man es im Hier und Jetzt zu leben, so gibt diesem eine gewissen Bodenhaftung, auf der man halt finden kann.

Natürlich funktioniert es nicht nur im Hier und Jetzt zu leben - man benötigt eine gewisse Vorausplanung. Denn alles was man heute macht hat einen Einfluss auf die Zukunft. Wer seine Ziele klar vor Augen hat, gestaltet seine Zukunft bewusst.

Welche Möglichkeiten existieren, um die Zukunftsplanung zu gestalten?

  • sich von Altlasten lösen

  • Entscheidungen nicht aufschieben

  • Zukunft aktiv selbst gestalten

  • sich auf das wesentliche konzentrieren

Dazu gehört auch mögliche Krisen zu antizipieren und sich aktiv darauf vorzubereiten.

Möchtest du gerne an dir selbst und deiner Resilienz arbeiten, so unterstütze ich dich gerne in einem persönlichen Coaching. Ich freue mich auf dich! Einfach das Kontaktformular nutzen: https://www.training-friedel.com/kontakt

Ernährungs Tipps: der Apfel

Obwohl wir heutzutage überall in Deutschland und der Welt Apfelbäume finden kommt der Apfel ursprünglich aus Asien. Es gibt viele Weisheiten über Äpfel - der bekannteste ist wohl “an apple a day keeps the doctor away”.

Aber was ist dran an dieser Aussage?

Der Apfel steckt wirklich voll mit guten Nahrungsstoffen und ist zusätzlich auch noch kalorienarm und eignet sich somit auch gut als Nascherei zwischendurch. Es gibt so viele Sorten, dass für jeden etwas dabei ist.

Welche wertvollen Inhaltsstoffe bietet der Apfel?

B-Vitamine, Vitamin C und E, Kalium, Polyphenole und Pektine. Diese Substanzen haben unter anderem positive Auswirkungen auf das Nervensystem, Immunsystem, die Darmgesundheit und den Blutdruck. Die Ballaststoffe binden im Darm auch Giftstoffe was wiederum förderlich ist.

Ob ein Apfel am Tag wirklich davor schützt zum Arzt zu gehen ist wissenschaftlich noch zu bewiesen. Klar ist aber, dass die vielen wertvollen Inhaltsstoffen dazu beitragen gesünder zu bleiben.

Heute schon einen Apfel gesnackt?

Du möchtest mehr über Ernährung erfahren und welche persönlich für dich die beste ist, dann melde dich gerne über das Kontaktformular zu einer Ernährungsberatung an.

Psychische Gesundheit: Stärke deine Resilienz mit Netzwerkpflege

Warum solltest du überhaupt ein gutes Netzwerk haben?

Gehst du in die Kindheit zurück, so lernst du dort in deiner Familie, dass eine sichere Bindung Vertrauen schafft. Familie ist meist das stabilste Umfeld was du hast. Grundsätzlich verfügen resiliente Personen über ein gutes Netzwerk - sie sind gut darin zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen. Beziehungen bedeuten nicht nur soziale Unterstützung, sondern sie benötigen auch Arbeit und Pflege.

Eine gut funktionierende Beziehung zwischen zwei oder mehreren Personen fördert die Gesundheit, überwindet Einsamkeit und trägt zu deinem Sozialleben bei.

Einer Beziehung, egal welcher Art, sollte man immer mit Wertschätzung begegnen. Dies startet mit kleinen Schritten wie z.B. dem Gegenüber Gehör schenken und versuchen ihm wirklich zuzuhören; Fragen stellen. Eine Beziehung besteht immer aus Nehmen und Geben.

Viele Menschen fühlen sich immer wieder einsam. Hier gebe ich dir ein paar Reflexionsfragen, falls du dich einsam fühlst:

  • In welcher Situation hast du dich einsam gefühlt?

  • Was hat dir dabei am meisten gefehlt?

  • Wer gibt dir normalerweise Geborgenheit?

  • Wo lernst du neue Menschen kennen?

Was kannst du nun konkret tun, um dein Netzwerk auszubauen?

1.) Kontakte, die du bereits hast solltest du pflegen. Rufe doch mal wieder jemanden von deinen Bekannten an, den du schon lange nicht mehr gesprochen hast

2.) Du kannst neue Kontakte generieren, in dem du z.B. man jemand Unbekanntes ansprichst

3.) Heutzutage kannst du auch gut das Internet nutzen, um neue Menschen kennenzulernen und dich virtuell mit ihnen verknüpfen

4.) Du kannst z.B. in Vereine eintreten, Clubs besuchen oder mit anderen Assoziationen Kontakt aufnehmen

Ich wünsche dir nun, dass du es schaffst dir ein stabiles Umfeld aufzubauen. Pflege deine Kontakte, ob jung oder alt, so kannst du, wenn es nötig ist dir Unterstützung holen.

Möchtest du gerne an dir selbst und deiner Resilienz arbeiten, so unterstütze ich dich gerne in einem persönlichen Coaching. Ich freue mich auf dich! Einfach das Kontaktformular nutzen: https://www.training-friedel.com/kontakt

Psychische Gesundheit: Tipps und Übungen zur Stärkung deiner Verantwortungsbereitschaft

Auch die Verantwortungsbereitschaft ist eine der sieben Säulen der Resilienz. O. Höffe beschreibt in seinem Lexikon der Ethik Verantwortung wie folgt: „Im Allgemeinen versteht man unter Verantwortung die Übernahme der Verpflichtung, für die mögliche Folge einer Handlung einzustehen und gegebenenfalls dafür Rechenschaft abzulegen oder Strafen zu akzeptieren.“

Selbstverantwortung bezeichnet die Bereitschaft und die Pflicht, für das eigene Handeln und Unterlassen Verantwortung zu übernehmen. Dabei steht man für das eigene Tun und Unterlassen ein und trägt die Konsequenzen (Warkentin, 2019 https://karrierebibel.de/selbstverantwortung/).

Wie kannst du nun deine Verantwortungsbereitschaft trainieren, wenn du dir selbst die Schuld gibst?

Eine Schuldzuweisung an dich selbst beinhaltet die Einnahme der Opferrolle. Vermeide in eine Opferrolle zu verfallen, denn Opfer sind wehr- und machtlos. Überprüfe in diesem Fall deinen eigenen Beitrag zum Konflikt und stelle dir folgende Fragen:

-       Mit welchen meiner Eigenarten bereite ich dem Gegenüber Schwierigkeiten?

-       Welche Möglichkeiten stehen mir zur Verfügung, um diese zu entschärfen?

-       Welche Seiten des Gegenübers lehne ich aktuell ab?

Versuche das Potenzial innerhalb der Unterschiedlichkeit zu erkennen.  

Ein weiterer Tipp: Reflektiere zum Training deiner Verantwortungsbereitschaft bei der Schuldzuweisung and dich selbst folgende Fragen:

-       Welcher Konflikt fällt dir ein, bei dem du das Verhalten des Gegenübers nicht nachvollziehen konntest?

-       Mit welchen Menschen geratest du immer wieder aneinander?

-       Was müssten diese Menschen ändern, damit es keine Auseinandersetzungen gibt?

-       Was müsstest du tun?

Möchtest du gerne an dir selbst und deiner Verantwortungsbereitschaft arbeiten, so unterstütze ich dich gerne in einem persönlichen Coaching. Ich freue mich auf dich! Einfach das Kontaktformular nutzen.