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Psychische Gesundheit: Stärke deine Resilienz mit Lösungsorientierung

Lösungsorientierung ist eine weitere der sieben Säulen der Resilienz.

Wie das Wort schon sagt, solltest du dabei dich mehr auf ein Lösungsdenken als auf ein Problemdenken fokussieren. Zusätzlich solltest du aus dem ständigen Grübeln herauskommen und auch was Tun. Denn je länger du über ein Problem nachdenkst desto mehr und mehr verstrickst du dich in dem Problem anstatt wirklich eine Lösung zu finden.

Die Grundhaltung in dieser Säule ist darauf ausgerichtet, dass du deinen Blick auf das richtest was funktioniert!

Ich zitieren an dieser Stelle Charles Reade: “„Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Worten. Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen. Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.“

Wie kannst du aber nun deine Lösungsorientierung trainieren?

Dazu stelle ich dir ein Beispiel vor: Versuche neu zu denken. Klingt komisch? Ich werde es dir mit ein paar Beispielen erläutern.

Versuche einmal deinen Denkrahmen zu überschreiten und auch verrückte Ideen zuzulassen und finde dabei innovative Möglichkeiten für dich. Stelle dir zum Beispiel die Frage: Was kommt für mich gar nicht in Frage? Geht überhaupt nicht? Und danach: Was ist genau der Reiz bei dieser Idee?

Manchmal hilft es dir auch dich in eine andere Person hinein zu versetzen und die Dinge von außen zu betrachten. Sei es in ein Grundschulkind oder in eine bekannt Persönlichkeit? Wie würde diese handeln? Dieser Perspektivenwechsel erweitert deine Gedanken und hilft dir dabei eine gute Lösung zu finden.

Versuche auch nicht durch Angst oder Druck in deinen Gedanken blockiert zu werden. Dabei verliert man oft den Blick auf gute Lösungsansätze.

Möchtest du gerne an dir selbst und deiner Lösungsorientiertheit arbeiten, so unterstütze ich dich gerne in einem persönlichen Coaching. Ich freue mich auf dich! Einfach das Kontaktformular nutzen.

Psychische Gesundheit: Tipps und Übungen zur Stärkung deiner Verantwortungsbereitschaft

Auch die Verantwortungsbereitschaft ist eine der sieben Säulen der Resilienz. O. Höffe beschreibt in seinem Lexikon der Ethik Verantwortung wie folgt: „Im Allgemeinen versteht man unter Verantwortung die Übernahme der Verpflichtung, für die mögliche Folge einer Handlung einzustehen und gegebenenfalls dafür Rechenschaft abzulegen oder Strafen zu akzeptieren.“

Selbstverantwortung bezeichnet die Bereitschaft und die Pflicht, für das eigene Handeln und Unterlassen Verantwortung zu übernehmen. Dabei steht man für das eigene Tun und Unterlassen ein und trägt die Konsequenzen (Warkentin, 2019 https://karrierebibel.de/selbstverantwortung/).

Wie kannst du nun deine Verantwortungsbereitschaft trainieren, wenn du dir selbst die Schuld gibst?

Eine Schuldzuweisung an dich selbst beinhaltet die Einnahme der Opferrolle. Vermeide in eine Opferrolle zu verfallen, denn Opfer sind wehr- und machtlos. Überprüfe in diesem Fall deinen eigenen Beitrag zum Konflikt und stelle dir folgende Fragen:

-       Mit welchen meiner Eigenarten bereite ich dem Gegenüber Schwierigkeiten?

-       Welche Möglichkeiten stehen mir zur Verfügung, um diese zu entschärfen?

-       Welche Seiten des Gegenübers lehne ich aktuell ab?

Versuche das Potenzial innerhalb der Unterschiedlichkeit zu erkennen.  

Ein weiterer Tipp: Reflektiere zum Training deiner Verantwortungsbereitschaft bei der Schuldzuweisung and dich selbst folgende Fragen:

-       Welcher Konflikt fällt dir ein, bei dem du das Verhalten des Gegenübers nicht nachvollziehen konntest?

-       Mit welchen Menschen geratest du immer wieder aneinander?

-       Was müssten diese Menschen ändern, damit es keine Auseinandersetzungen gibt?

-       Was müsstest du tun?

Möchtest du gerne an dir selbst und deiner Verantwortungsbereitschaft arbeiten, so unterstütze ich dich gerne in einem persönlichen Coaching. Ich freue mich auf dich! Einfach das Kontaktformular nutzen.

Der Berg ruft...

Diese Woche bin ich in der Schweiz unterwegs und habe mal wieder einen Berg bestiegen - und zwar den Trubelstock . Spontan haben sich 2 Menschen gefunden, die mich begleitet haben. Wenn man mit “Unbekannten” unterwegs ist, weiß man nicht, auf was man sich einlässt. Aber wir konnten uns alle drei sehr gut anpassen und das Tempo zusammen gehen. Und ich war so stolz, dass wir alle am Gipfelkreuz angekommen sind. Der Ausblick war gigantisch und in alle Himmelsrichtungen atemberaubend.

Sport und Bewegung ist irgendwas, was uns Menschen verbindet. Und auf einer Bergspitze zu stehen löst in mir ein erhabenes Gefühl aus. Man kann auf dem Weg abschalten oder seinen Gedanken freien Lauf lassen und wenn man oben ist, hat man sich körperlich betätigt und seinen Geist befreit. Gleichzeitig noch andere Menschen auf einer Art und Weise kennenlernen, wie man es in einem Büro nicht tun würde.

Für mich ist das Berge besteigen einfach eine grandiose Art und Weise meine Freizeit zu verbringen und gleichzeitig noch zu trainieren. Und auch die Erholung am Abend oder bis in den nächsten Tag hinein gehören dazu.

Wir sollten viel mehr Möglichkeiten finden uns von der Arbeit in der Natur zu erholen. Nicht nur vor dem Computer sitzen oder daheim.

Ich kann nur sagen, dass es gut tut und es jeder mal ausprobieren sollte. Gerne nehme ich dich auch mal mit - melde dich einfach.

Resilienz in aller Munde - Was hat Resilienz mit Sport zu tun?

Resilienz ist ein Wort, welches aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Aber was ist Resilienz genau? Resilienz ist unsere Fähigkeit in belastenden Situationen die Psyche stabil zu halten.

Wir reagieren individuell auf Belastungen und sich ändernde Lebensverhältnisse. Menschen können in ein tiefes Loch fallen: resiliente schaffen es schnell und gestärkt aus der Situation heraus zu kommen. Diese nehmen sich den anstehenden Problemen an, können sie managen und gehen stärker aus der Situation hervor.

Indem man sein Denken und Handeln verändert, Situationen akzeptiert, positiv denkt, optimistisch ist, ein gutes soziales Netzwerk hat etc. erhöht man seine Widerstandskraft. Reslienz kann man in Kursen trainieren - bei Interesse gerne hier schauen: Freischwimmen by Petra Passoth.

Wenn wir ein sportliches Ziel verfolgen, entwickeln wir oft ähnliche Fähigkeiten und stärken so unsere Resilienz. Ist man erfolgreich im Sport, kann man meist besser mit Niederlagen umgehen und diese werden nicht nur als schlecht angesehen, sondern spornen an beim nächsten Mal besser zu sein.

Durch Sport kann man lernen angemessen mit Rückschlägen umzugehen und diese auf den Rest des Lebens zu übertragen.

Also, worauf wartet ihr noch!?