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Zum Training gehört auch Entspannung: PMR

Jeder der trainiert weiß, dass es zwischen dem Training nötig ist auch Pausen einzubinden, um nicht in ein Übertraining zu kommen. Pausen lassen sich unterschiedlich gestalten.

Was ist PMR / PME?

Heute möchte ich die Entspannungsmethode des PMR (progressive Muskelrelaxation oder PME - progressive Muskelentspannung) nach Edmund Jacobsen vorstellen. Dabei werden bewusst ausgewählte Muskelgruppen an- und entspannt, um eine Tiefenentspannung im Körper zu erreichen.

Wie funktioniert PMR / PME?

E. Jacobsen konnte einen Zusammenhang zwischen der emotionalen Anspannung und des Muskeltonus feststellen und er verfeinerte seine Methode über Jahre. Inzwischen haben auch weitere Personen die PMR Methode modifiziert. Bei Jacobsen (1929) werden 30-50 Muskeln gering angespannt, bei einer Kontraktionsdauer von 1-2 min. Inzwischen ist man dazu übergegangen mit 16 Mukelgruppen zu starten und diese dann auf 7 und 4 zu reduzieren.

In welcher Reihenfolge sollten die Muskeln angespannt werden?

Die klassische Variante sieht vor: erstens Armübungen, zweitens Übungen in der Gesichtsregion, drittens Rumpf und Oberkörper und viertens die Beinübungen.

Wie funktioniert die Methode der PMR / PME?

Diese Methode ist leicht zu erlernen und es müssen keine Hilfsmittel eingesetzt werden, was dazu führt, dass man jederzeit und überall PMR anwenden kann. Über die Dauer hinweg sollte man lernen, die Entspannung wann auch immer herbeizuführen, z.B. wenn man gestresst im Stau steht oder lange an einer Kasse warten muss.

Wo kann ich PMR / PME erlernen?

Es finden sich unterschiedliche Anleitungen im Internet. Besser ist es natürlich einen qualifizierten Kurs zu besuchen und die Methode richtig zu erlernen. Hier siehst du, wann die nächsten Kurse starten: https://www.training-friedel.com/prventionskurse

Der Berg ruft...

Diese Woche bin ich in der Schweiz unterwegs und habe mal wieder einen Berg bestiegen - und zwar den Trubelstock . Spontan haben sich 2 Menschen gefunden, die mich begleitet haben. Wenn man mit “Unbekannten” unterwegs ist, weiß man nicht, auf was man sich einlässt. Aber wir konnten uns alle drei sehr gut anpassen und das Tempo zusammen gehen. Und ich war so stolz, dass wir alle am Gipfelkreuz angekommen sind. Der Ausblick war gigantisch und in alle Himmelsrichtungen atemberaubend.

Sport und Bewegung ist irgendwas, was uns Menschen verbindet. Und auf einer Bergspitze zu stehen löst in mir ein erhabenes Gefühl aus. Man kann auf dem Weg abschalten oder seinen Gedanken freien Lauf lassen und wenn man oben ist, hat man sich körperlich betätigt und seinen Geist befreit. Gleichzeitig noch andere Menschen auf einer Art und Weise kennenlernen, wie man es in einem Büro nicht tun würde.

Für mich ist das Berge besteigen einfach eine grandiose Art und Weise meine Freizeit zu verbringen und gleichzeitig noch zu trainieren. Und auch die Erholung am Abend oder bis in den nächsten Tag hinein gehören dazu.

Wir sollten viel mehr Möglichkeiten finden uns von der Arbeit in der Natur zu erholen. Nicht nur vor dem Computer sitzen oder daheim.

Ich kann nur sagen, dass es gut tut und es jeder mal ausprobieren sollte. Gerne nehme ich dich auch mal mit - melde dich einfach.